Hier was zum Thema Offroad Elektro 1:10

Hier die erlaubten Modelle dieser Klasse:


2WD alle handelsüblichen Fabrikate, 7,4 Volt und alle Off-Road DMC Reifen. Haftmittel verboten.

Asso B4 Pascal Sturm 

4WD alle handelsüblichen Fabrikate, 7,4 Volt und alle Off-Road DMC Reifen. Haftmittel verboten.

Durango DEX 410 Pascal Sturm

Diese Fahrzeuge können mit Freilauf , oder ohne gefahren werden

Hier mal die genaue Beschreibung, für was ein Freilauf gut ist:

Was bringt mir ABS? Keine blockierenden Räder beim Bremsen, das Fahrzeug bleibt dadurch lenkbar.

Blockieren die Reifen, ist das Auto nicht mehr zu steuern und fährt "einfach" gerade weiter,

ausweichen geht nicht mehr.
Uebrigens, ich spreche hier nicht von den grossen Autos, sondern auch von unseren Offroadern.

Fast die gleiche Wirkung hat der Freilauf in RC-CAR-Modellen - volle Lenkwirkung bei Bremsmanöver.

Ein Freilauf bewirkt, dass bei Modellen mit Allradantrieb die Vorderräder nur bei der Beschleunigung angetrieben werden.

Bremst Du dein Modell ab, laufen die Räder frei mit. Diese Entkopplung bewirkt,

dass die Vorderräder ihre maximale Seitenführungskraft aufbringen können.

Je nach Rennstrecke und Fahrbahnbelag kannst Du so bessere Rundenzeiten herausfahren.
Uebrigens ein Freilauf geht in Richtung Differenzialwirkung, aber das hast Du sicher schon bemerkt.


Nachteil:


Das Fahrzeug bremst weniger gut, weil nur noch die Hinterräder das Modell abbremsen.

 Du hast also einen längeren Bremsweg, was ein wirklicher Nachteil ist.

Zudem ist die Gefahr von blockierenden Rädern relativ hoch, das heisst, Du mußt die Bremsen entsprechend fein einstellen.

Du wirst also deine Art des Fahrens "überdenken" müssen.
Was meine ich damit. Solltest Du dir ein Modell mit Freilauf zulegen, wirst Du deinen Offroader

anders fahren/lenken müssen - aber das ist reine Uebungssache!

In der Praxis wirst Du zwei Freilauf-Bauarten finden:

Eine Ausführung ist, dass sich der Freilauf in einer Welle im Antriebsstrang befindet,

dies hat zur Folge, dass die Kardanwelle oder der Zahnriemen beim Bremsen auskuppelt.

Bei der zweiten Variante wird der Freilauf anstelle des vorderen Diffs eingebaut.

Somit übernimmt der Freilauf die Aufgabe des Diffs, kann aber nicht, wie zum Beispiel das Kugeldifferenzial, gesperrt werden.

Du merkst vielleicht auch im Grund dieser Beschreibung, dass diese Art des Tunings nicht unbedingt für Einsteiger gedacht ist,

 es bietet zu wenig Vorteile.
Einsteiger brauchen eher eine gute Verzögerung, müssen ihren Offroader gut bremsen können.
Die zusätzliche Seitenführungskraft, der grosse Vorteil des Freilaufes,

bemerkt man im diesen Stadium des Fahrkönnens noch zu wenig.
Dazu liegt das Problem eines ausbrechenden Offroaders immer auf der Hand.

 

 

Monster Truck nur 2WD Fahrzeuge sind zugelassen.7,4 Volt und alle Off-Road DMC Reifen. Haftmittel verboten

Es werden jedes Jahr pro Gruppe (Nord/Ost/Süd/West) 4 SM Läufe gefahren.

Dabei qualifiziert man sich für die jeweiligen Deutschen Meisterschaften.

Es werden 4 Vorläufe gefahren, wobei die Position vom Finale entschieden wird.

Danach werden 3 Finalläufe ausgetragen. Die 2 besten Läufe werden gewertet.

Jedes Rennen, egal ob Vorlauf oder Finale dauert 7 Minuten.

Für solche Rennen gibt es ein Reglement. dass eingehalten werden muss.

Zum Beispiel darf man nur bestimmte Reifen fahren und die

Fahrzeugbreite,-länge und -höhe darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten.

 

 

Der DMC hat 2009 zwei neue Punkte in ihr Reglement aufgenommen:

1)  LIPO Akkus

1. Lithium Polymer (Li-Poly/LiPo) Akkupacks müssen eine hartes, festes Schutzgehäuse haben,

dass die die eigentlichen LiPo-Zellen ganz umschließt. Das Gehäuse solle aus ABS oder ähnlichem

Material bestehen. Die zwei Halbschalen des Gehäuses müssen werkseitig versiegelt sein und jeder

Versuch, das Gehäuse zu öffnen, muss das Zerstören des Verschliesungssiegels und oder des

Gehäuses nach sich ziehen. Die einzigen erlaubten Gehäuseöffnungen sind für das Einstecken oder

das Ausführen von Anschlusskabel erlaubt.

Die maximalen Gehäusegrößen lauten:

Länge: 139.0mm.

Breite: 47.0mm. (inklusiv seitlichen Anschlusskabel).

Höhe: 23.5mm. (Zusätzliche Chassisbefestigungspunkte am Akkugehäuse sind erlaubt)

Saddle-Pack Zellen sind erlaubt müssen aber von der Größendimension dem obigen Angaben

entsprechen. Saddle-Pack Zellen müssen zusammen eine eine Gesamtlänge von max. 139mm

entsprechen wenn sie hintereinander angeordnet werden.

2. Individuelle Zellen bei der Zusammenstellung des Akkupacks müssen einer Nominalspannung von

3,7 Volt entsprechen. Individuelle Zellen können Parallel verkabelt werden aber die Gesamtspannung

der Seriell verbundenen Zellen dürfen 7,4 Volt Nominal nicht überschreiten.

3. Der Akkupack kann entweder entsprechend dimensionierte, konfektionierte Anschlusskabel

besitzen oder mit geeigneten, im Gehäuse eingelassene Hochstrombuchsen ausgesattet sein.

4. Das Gehäuse muss muss mit dem Originalhersteller Label versehen sein. Auf ihn müssen

Spannung und Kapazität abgedruckt sein. Die maximum Kapazität beträgt 5.500 mah. Die Leistungs und

Kapazitätsangaben müssen auf dem Gehäuse so angebracht werden, dass sie leicht erkennbar

und lesbar sind.

5. All LiPo-Packs müssen mit einem geeigneten LiPo-Lader geladen werden der die Industrienorm

CC/CV (Constant Current/Constant Voltage) Ladeprofil erfüllt.

6. LiPo-Akkus dürfen nur bis zu einer maximalen Ladeaschaltspannung von 8,44 Volt geladen werden.

7.Eine vorsätzliche Erwärmung, Überladung oder Ladung mit nicht geeignet LiPo-Lader wird mit

sofortigen Veranstaltungasschluss und mit einer evt. folgenden Sportstrafe geahndet.

Hier auch noch mal zum nachlesen.

DMC Lipo Akkus

2)  100% Kunstrasen

Text neu:

Ausnahme ist Teppich oder Kunstrasen auf nicht befestigtem Untergrund. Dieser darf 100% der

Streckenlänge ausmachen. Der OFF ROAD Charakter muss dabei im besonderen Maße erhalten

bleiben.

Text alt:

Ausnahme ist Teppich oder Kunstrasen auf nicht befestigtem Untergrund.Dieser darf 80% (max. 100%

bei Hallenrennen) der Streckenlänge ausmachen.Der OFF ROAD Charakter muß dabei erhalten

bleiben.

Begründung:

Punkt 1.

Durch Künstlichen Streckenuntergrund entfällt die aufwändige und Zeitraubende

Streckenpflege , zu dem immer weniger Mitglieder bereit sind und auch einfach keine Zeit haben.

Punkt 2.

Rennen können auch bei Regen ohne große Probleme fortgesetzt werden

(siehe Monster DM Köngen 2008)

,wobei die Fahrzeuge früher im Matsch versunken wären.

Hier noch mal zum nachlesen.

DMC Kunstrasen

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