Hier was zum Thema Offroad Elektro 1:10
Hier die erlaubten Modelle dieser Klasse:
2WD alle handelsüblichen Fabrikate, 7,4 Volt und alle Off-Road DMC Reifen.
Haftmittel verboten.
4WD alle handelsüblichen Fabrikate, 7,4 Volt und alle
Off-Road DMC Reifen. Haftmittel verboten.

Diese Fahrzeuge können mit Freilauf , oder ohne gefahren werden
Hier mal die genaue Beschreibung, für was ein Freilauf gut ist:
Was bringt mir ABS? Keine blockierenden Räder beim Bremsen, das Fahrzeug bleibt
dadurch lenkbar.
Blockieren die Reifen, ist das Auto nicht mehr zu steuern und fährt "einfach"
gerade weiter,
ausweichen geht nicht mehr.
Uebrigens, ich spreche hier nicht von den grossen Autos, sondern auch von
unseren Offroadern.
Fast die gleiche Wirkung hat der Freilauf in RC-CAR-Modellen - volle Lenkwirkung
bei Bremsmanöver.
Ein Freilauf bewirkt, dass bei Modellen mit Allradantrieb die Vorderräder nur
bei der Beschleunigung angetrieben werden.
Bremst Du dein Modell ab, laufen die Räder frei mit. Diese Entkopplung bewirkt,
dass die Vorderräder ihre maximale Seitenführungskraft aufbringen können.
Je nach Rennstrecke und Fahrbahnbelag kannst Du so bessere Rundenzeiten
herausfahren.
Uebrigens ein Freilauf geht in Richtung Differenzialwirkung, aber das hast Du
sicher schon bemerkt.
Nachteil:
Das Fahrzeug bremst weniger gut, weil nur noch die Hinterräder das Modell
abbremsen.
Du hast also einen längeren Bremsweg, was ein wirklicher Nachteil ist.
Zudem ist die Gefahr von blockierenden Rädern relativ hoch, das heisst, Du mußt
die Bremsen entsprechend fein einstellen.
Du wirst also deine Art des Fahrens "überdenken" müssen.
Was meine ich damit. Solltest Du dir ein Modell mit Freilauf zulegen, wirst Du
deinen Offroader
anders fahren/lenken müssen - aber das ist reine Uebungssache!
In der Praxis wirst Du zwei Freilauf-Bauarten finden:
Eine Ausführung ist, dass sich der Freilauf in einer Welle im Antriebsstrang
befindet,
dies hat zur Folge, dass die Kardanwelle oder der Zahnriemen beim Bremsen
auskuppelt.
Bei der zweiten Variante wird der Freilauf anstelle des vorderen Diffs
eingebaut.
Somit übernimmt der Freilauf die Aufgabe des Diffs, kann aber nicht, wie zum
Beispiel das Kugeldifferenzial, gesperrt werden.
Du merkst vielleicht auch im Grund dieser Beschreibung, dass diese Art des
Tunings nicht unbedingt für Einsteiger gedacht ist,
es bietet zu wenig Vorteile.
Einsteiger brauchen eher eine gute Verzögerung, müssen ihren Offroader gut
bremsen können.
Die zusätzliche Seitenführungskraft, der grosse Vorteil des Freilaufes,
bemerkt man im diesen Stadium des Fahrkönnens noch zu wenig.
Dazu liegt das Problem eines ausbrechenden Offroaders immer auf der Hand.
Monster Truck nur 2WD Fahrzeuge sind zugelassen.7,4 Volt und
alle Off-Road DMC Reifen. Haftmittel verboten

Es werden jedes Jahr pro Gruppe (Nord/Ost/Süd/West) 4 SM Läufe gefahren.
Dabei
qualifiziert man sich für die jeweiligen Deutschen Meisterschaften.
Es werden 4 Vorläufe gefahren, wobei die Position vom Finale entschieden wird.
Danach werden 3 Finalläufe ausgetragen. Die 2 besten Läufe werden gewertet.
Jedes Rennen, egal ob Vorlauf oder Finale dauert 7 Minuten.
Für solche Rennen gibt es ein Reglement. dass eingehalten werden muss.
Zum
Beispiel darf man nur bestimmte Reifen fahren und die
Fahrzeugbreite,-länge und
-höhe darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten.
Der
DMC hat 2009 zwei neue Punkte in ihr Reglement aufgenommen:
1) LIPO
Akkus
1. Lithium Polymer (Li-Poly/LiPo)
Akkupacks müssen eine hartes, festes Schutzgehäuse haben,
dass die die eigentlichen LiPo-Zellen
ganz umschließt. Das Gehäuse solle aus ABS oder ähnlichem
Material bestehen. Die zwei Halbschalen
des Gehäuses müssen werkseitig versiegelt sein und jeder
Versuch, das Gehäuse zu öffnen, muss das
Zerstören des Verschliesungssiegels und oder des
Gehäuses nach sich ziehen. Die einzigen
erlaubten Gehäuseöffnungen sind für das Einstecken oder
das Ausführen von Anschlusskabel
erlaubt.
Die maximalen Gehäusegrößen lauten:
Länge: 139.0mm.
Breite: 47.0mm. (inklusiv seitlichen
Anschlusskabel).
Höhe: 23.5mm. (Zusätzliche
Chassisbefestigungspunkte am Akkugehäuse sind erlaubt)
Saddle-Pack Zellen sind erlaubt müssen
aber von der Größendimension dem obigen Angaben
entsprechen. Saddle-Pack Zellen müssen
zusammen eine eine Gesamtlänge von max. 139mm
entsprechen wenn sie hintereinander
angeordnet werden.
2. Individuelle Zellen bei der
Zusammenstellung des Akkupacks müssen einer Nominalspannung von
3,7 Volt entsprechen. Individuelle
Zellen können Parallel verkabelt werden aber die Gesamtspannung
der Seriell verbundenen Zellen dürfen
7,4 Volt Nominal nicht überschreiten.
3. Der Akkupack kann entweder
entsprechend dimensionierte, konfektionierte Anschlusskabel
besitzen oder mit geeigneten, im Gehäuse
eingelassene Hochstrombuchsen ausgesattet sein.
4. Das Gehäuse muss muss mit dem
Originalhersteller Label versehen sein. Auf ihn müssen
Spannung und Kapazität abgedruckt sein.
Die maximum Kapazität beträgt 5.500 mah. Die Leistungs und
Kapazitätsangaben müssen auf dem Gehäuse
so angebracht werden, dass sie leicht erkennbar
und lesbar sind.
5. All LiPo-Packs müssen mit einem
geeigneten LiPo-Lader geladen werden der die Industrienorm
CC/CV (Constant Current/Constant Voltage)
Ladeprofil erfüllt.
6. LiPo-Akkus dürfen nur bis zu einer
maximalen Ladeaschaltspannung von 8,44 Volt geladen werden.
7.Eine vorsätzliche Erwärmung,
Überladung oder Ladung mit nicht geeignet LiPo-Lader wird mit
sofortigen Veranstaltungasschluss
und mit einer evt. folgenden Sportstrafe geahndet.
Hier auch noch mal zum nachlesen.
DMC Lipo Akkus
2)
100%
Kunstrasen
Text neu:
Ausnahme ist Teppich oder Kunstrasen auf
nicht befestigtem Untergrund. Dieser darf 100% der
Streckenlänge ausmachen. Der OFF ROAD
Charakter muss dabei im besonderen Maße erhalten
bleiben.
Text alt:
Ausnahme ist Teppich oder Kunstrasen auf
nicht befestigtem Untergrund.Dieser darf 80% (max. 100%
bei Hallenrennen) der Streckenlänge
ausmachen.Der OFF ROAD Charakter muß dabei erhalten
bleiben.
Begründung:
Punkt 1.
Durch Künstlichen
Streckenuntergrund entfällt die aufwändige und Zeitraubende
Streckenpflege , zu dem immer weniger
Mitglieder bereit sind und auch einfach keine Zeit haben.
Punkt 2.
Rennen können auch bei
Regen ohne große Probleme fortgesetzt werden
(siehe Monster DM Köngen 2008)
,wobei die Fahrzeuge früher im Matsch
versunken wären.
Hier noch mal zum nachlesen.
DMC
Kunstrasen
Änderungen sind vorbehalten.
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